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Die OMB besteht in der Form, wie sie sich heute präsentiert, seit 1996, und erhielt ihren Namen deswegen, weil die ursprünglichen Begründer im Zürcher Oberland zu Hause sind.

Schon 1975 hatte Max Heller, damals Lokführer bei der SBB, für einen besonderen Anlass eine dreiachsige Dampflokomotive auf der 5 Zoll-Spur (127 mm) gebaut, welche auch später immer wieder an verschiedenen Anlässen zum Einsatz kam. Zusammen mit seiner Frau Margrit und seinem Sohn Marcel erfreuten sie manchen Besucher an Jahrmärkten, Gewerbeausstellungen oder anderen Festen.

Als Willy Ulmer dann 1995 zusammen mit Dominik Lüthy als Occasionen, zwei elektrisch angetriebene Lokomotiven, vier Wagen für Passagiere und knapp 100 Meter Geleise in der gleichen Spur erwerben konnten, war der Grundstein zur Zusammenarbeit gelegt. Im folgenden Winter wurden die beiden Triebfahrzeuge mit einem neuen Antrieb versehen, der mit Relais-Schaltungen über Widerstände gesteuert werden kann. Den Strom beziehen diese beiden Lokomotiven von zwei in Serie geschalteten Autobatterien. Mit ihrem Eigengewicht von knapp 100 kg sind sie im Stande, nebst dem Lokomotivführer drei Wagen mit Passagieren bis zu Steigungen von 25 Promille zu befördern. Trotz der moderneren Technik können diese beiden Maschinen aber nicht mit der Dampflokomotive von Max Heller konkurrieren, die trotz ihrer über 30 Jahre auch heute noch eine enorme Leistung erbringt. Den Rekord schaffte sie im Sommer 2000, als sie mit sieben Wagen 16 erwachsene Personen, auf einer Rundfahrt transportierte. Bei jedem Anlass ist diese Dampflokomotive der Anziehungspunkt für Gross und Klein, für Sachverständige und für solche, die einfach Freude haben beim Anblick dieser sorgfältig gebauten, gepflegten und kräftigen Maschine.

Bereits als kleiner Bub begleitete Martin, der Enkel von W. Ulmer, diesen jeweils nach Bauma und half dem Grossvater beim Unterhalt der Schienenfahrzeuge des Dampf-Bahn-Vereins-Zürcheroberland. Mit der Begeisterung für die Dampflokomotiven wuchsen auch seine Kenntnisse, so dass er bereits 1992 im Alter von zwölf Jahren durch Max Heller als Modelllokführer eingesetzt werden konnte. Obwohl er unterdessen den Schreinerberuf erlernt hat, wirkt er auch heute noch immer als zuverlässiger Betreuer der Dampflokomotive mit. Die Freude am Modellbahnbetrieb übertrug sich schliesslich vom Sohn auf den Vater Andreas Ulmer, der beruflich aus dem Metallbereich kommt. Dieser baute als Hobby, in seinem erlernten Beruf als Mechaniker, den Motorwagen Ce 2/2 „s’Trämli“, aus der Anfangszeit der Bremgarten-Dietikon-Bahn und zwei Personenwagen dazu.

Eine Besonderheit seines Triebfahrzeuges ist die Funk-Fernsteuerung, die ihm erlaubt, auf einem hinteren Wagen sitzend, nebst der Strecke auch das Verhalten seiner Passagiere zu beobachten.

Seit 2003 ist die 2. Dampflok im Einsatz. In 6 Jahre bauten Dominik Lüthy und Willy Ulmer die G 4/5, ein Modell der grössten Dampflokomotive der RhB.

Somit verfügt die OMB heute über fünf Triebfahrzeuge und acht Wagen für Passagiere. Dass mit diesem Fahrzeugpark auch das Schienenmaterial ergänzt werden musste, liegt auf der Hand. So wurden 1997 eifrig Schienen gebaut, und heute können Rundkurse mit über 300 Meter Länge und einem Bahnhof mit mehreren, zum Teil ferngesteuerten Weichen erstellt werden.

Die Gruppe wuchs stetig, auch unsere Frauen helfen gerne mit. Sei es beim Billettverkauf oder als Lokführerinnen. Selbst beim strengen Auf- oder Abbau einer Anlage helfen sie tatkräftig mit.

Wir sind kein Verein sondern eine Gruppe von Gleichgesinnten, die gemeinsam ein nicht alltägliches Hobby betreiben.

Jeden Sommer wirken wir mit unserer OMB an fünf bis sechs Veranstaltungen mit und dürfen Jung und Alt mit Rundfahrten erfreuen. Nebst Einsätzen in der Ostschweiz, den Kantonen Zürich und Aargau bestellte man uns auch schon nach Luzern und sogar nach Pontresina (GR).

Je nach der Grösse der Anlage sind wir oft einige Stunden an der Arbeit, um die Geleise zu verschrauben und die Strecker zu errichten. Das auf den Platz gebrachte Material hat ein Gewicht von mehreren Tonnen. Dieses wird mit mehreren kräftigen Fahrzeugen auf grossen PW-Anhängern transportiert.

Auch wenn die Mitarbeiter oft Ferien- und Freitage opfern müssen, sind alle begeistert dabei und freuen sich auf den nächsten Einsatz.